Darum müssen Veranstalter JETZT Alternativen für Konferenzen und Kongresse in Betracht ziehen

Wegen der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus empfiehlt Deutschlands Gesundheitsminister Spahn am 08. März 2020, Events mit mehr als 1000 Menschen abzusagen. In Frankreich wurde dieser Schritt schon vor Wochen gegangen. Die Eventim-Aktie bricht ein und Veranstalter bangen um ihre Existenz. Warum wir jetzt nach Lösungen und Alternativen suchen müssen und weswegen digitale Lösungen dadurch an Bedeutung gewinnen, darum geht es heute. 

Die Angst vor dem Corona-Virus COVID-19 geht um. Viele Menschen bleiben zu Hause, arbeiten im Homeoffice und machen Hamsterkäufe. In den Regalen der Supermärke gibt es schon seit Wochen vielerorts kaum noch langlebige Lebensmittel, Getränke oder Desinfektionsmittel. Bargeld wird unter Matratzen versteckt, während das Schließen von öffentlichen Schulen in Berlin die Gemüter weiter erhitzt. 

Wenn nicht die eigene Angst die Massen in Panik versetzt, so sind doch zumindest die präventiven Maßnahmen von Unternehmen und Gesundheitsämtern der Auslöser für ein Unbehagen. Auch wenn der Hinweis auf ordentliches Händewaschen und das Beurlauben von potentiellen Erkrankten den Virus nur eindämmen und größeren Schaden von der Volkswirtschaft abwenden sollen. 

Alles nur übertrieben?

Vielen Stimmen werden laut, die von “Panikmache” sprechen und die aktuelle Ausbreitung des Corona Virus als “Schauspiel” deklarieren. 

Aber die Angst der restlichen Gesellschaft ist verständlich. Das Virus ist recht neu und unerforscht. Wir wissen noch wenig über die Verbreitungsgefahren. 

Zwar gibt es weltweit mit ca. 90.000 Infektionsfällen noch deutlich weniger Fälle, als bei der jährlichen Influenza-Welle, die mit ca. 500 Millionen pro Jahr zu Buche schlägt, aber nach aktuellem Stand haben wir es bei Corona mit einer viel höheren Sterblichkeitsrate zu tun. 

3.100 Tote zu 90.000 Infizierten schreiben wir aktuell dem Corona Virus zu. 

Ungefähr 500.000 Tote bei 500 Millionen Infizierten der Influenza, oder Grippe. Diese Zahlen erklären die Angst der Bevölkerung sehr gut. 

So sind wir aktuell also hin- und hergerissen zwischen Fatalismus – „mir wird schon nichts passieren“ „ich bin gesund“ – und übertriebener Vorsicht – „Ich vermeide möglichst jeden Kontakt mit Chinesen, Italienern oder Grippe-Verdächtigen“.

Die Auswirkung auf die Wirtschaft ist enorm

Was im Großen bei den Unternehmen und im Kleinen bei den Privatpersonen passiert, manifestiert sich auch beim Zusammentreffen von vielen Menschen auf Veranstaltungen wie Messen, Kongressen, Konferenzen und Meetups sowie in Workshops wie Seminar- und Ausbildungsreihen. 

Sie werden verschoben oder gleich ganz abgesagt. Frankreich und die Schweiz haben Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 respektive 1.000 Menschen ganz untersagt. Und auch Deutschland hat diese Entscheidung bereits getroffen. 

Die weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin wurde gerade abgesagt und die Leipziger Buchmesse wird dieses Jahr nicht stattfinden. Genauso ergeht es dem Cyber Security Tech Summit in Bonn und der Internationalen Handwerksmesse IHM in München. Konzerte werden nicht gebucht und die Eventim-Aktie bricht ein. Neben diesen sehr prominenten Beispielen fallen viele kleinere Fachkonferenzen und Workshops dem Corona-Virus zum Opfer. 

Veranstalter fürchten um ihre Existenz.

Digitale Alternativen ernst nehmen

Aber es gibt auch Formate, die gerade in derart komplexen Zeiten sehr wirksam sind. Auf der iRooms Plattform beispielsweise laufen bereits Working-Out-Loud- (WOL-) Zirkel und Workshops diverser Learning Communities sowie viele digitale Meetups und Barcamps. 

Mit diversen Workshop-Anbietern werden aktuell intensive Gespräche zur Digitalisierung ihrer Workshops und Konferenzen geführt.

Angebote wie unsere – individuelle, flexible und interaktive Lösungen für ein digitales Zusammentreffen mit Videofunktion – sollten von Anbietern in Betracht gezogen werden, bevor Veranstaltungen dem Corona Virus wegen abgesagt werden. 

Natürlich kann nicht jede Messe oder Konferenz digital geführt werden. Aber viele Tagungen, Meetings und Workshops können eine digitale – und virenfreie – Option in Betracht ziehen. Mit wenig Aufwand ist ein entsprechender digitaler Raum eingerichtet und die Teilnehmer informiert. Per Smartphone App oder Webbrowser kann jeder teilnehmen, interagieren, den Workshop- oder Seminarleiter sehen, hören und auch Teilnehmer untereinander können sich unterhalten. 

Unser Fazit

Warum also nicht den Schritt ins Digitale wagen, wenn doch ein Virus ausreicht, um die analoge Event-Wirtschaft ins straucheln zu bringen? 

Melde dich doch einfach einmal an und schreibe dich ein Meetup ein, dann wirst du sehen, dass ein digitales Event nicht weniger erfolgreich sein kann, als ein analoges. Oder kontaktiere uns direkt und wir sprechen darüber, wie wir DEIN Event, online bringen! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.